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Am Samstagmorgen des 20. Juni fuhr der durch Toni Bosshard gelenkte Bus von Walti’s Reisecar mit dem Männerchor Kappel und deren Partnerinnen in Richtung Ostschweiz. Das erste Ziel war die Stadt Glarus, wo als früher Höhepunkt der Reise die Kappeler Sänger mit zwei Auftritten ihr Können zeigen sollten. Toni setzte die Reisegruppe trotz engen Gassen mit Geschick unmittelbar vor der Fridolinskirche ab. Auf dem Festareal wurde die Gastsektion aus dem Kanton Solothurn herzlich mit Kaffee, Gipfeli und einer Darbietung eines Chinderjodelchörlis empfangen. Danach ging es in den Proberaum und um 12 Uhr erfolgte der Auftritt in der Kirche. Die vom Chorleiter, Alessandro Limentani, ausgewählten und am Klavier begleiteten Lieder «Amazing Grace», vier Variationen von «Die launige Forelle», «Can’t help falling in love», und «The Wellermann» kamen beim Publikum sehr gut an und wurden auch von Sängern anderer Chöre gelobt.

Danach inspizierten die Sänger und Begleiterinnen kurz die Freilichtbühne des Glarner Stadtfestes, wo am Nachmittag ein zweiter Auftritt stattfinden sollte und genossen individuell die in der Altstadt zum Mittagessen dargebotenen Köstlichkeiten aus verschiedenen Kulturen. Für die Partnerinnen folgte ein Stadtführung während die Sänger Vorbereitung und Auftritt absolvierten. Mit Ausnahme der «Forelle» wurden die gleichen Lieder wie am Vormittag gesungen, diesmal aber rein a cappella.

Zufrieden mit dem zweiten Auftritt wurde im gekühlten Reisebus Platz genommen und die Fahrt über den Kerenzerberg führte zum Hotel Neu-Schönstadt in Quarten. Mit Blick auf den Walensee lockte ein frühes Nachtessen. Danach ging es zur Walensee-Bühne, wo das Broadway-Erfolgsstück «Chaplin – Das Musical» open-air aufgeführt wurde. Es erzählt das Leben von Charlie Chaplin von den Anfängen in den Londoner Armenvierteln über den Aufstieg in Hollywood bis hin zu seinem Lebensabend in der Schweiz.

Am Sonntagmorgen steuerte der Car nach Sargans zum Eisenbergwerk Gonzen. Die Gruppe fuhr mit einer alten Grubenbahn rund zwei Kilometer weit tief in den Fels, wo sich ein Ganglabyrinth auf 90 km erstreckt. Die Führung durch die dunklen Gänge und Abbauhallen, vorbei an alten Werkzeugen und steilen Treppen beschränkte sich aber auf eine Stunde Gehdistanz.

Nach dem Mittagessen auf der Terrasse des Bergwerk-Restaurants bestieg die Gruppe in Walenstadt das Kursschiff und wurde bei einem von einem stillen Gönner gespendeten Apéro auf dem Oberdeck von der junge Kapitänin souverän nach Weesen am anderen Ende des Sees gesteuert. Von dort ging es auf der Strasse nach Einsiedeln. Ein kurzer Besuch des Klosters mit seiner schwarzen Madonna und ein Nachtessen im Zunfthaus Bären bildeten den letzten Höhepunkt einer fantastischen Reise, die vom Vorstandsbereich «Jahresprogramm und Vereinsleben» unter der Leitung von Walter Baumann und engagierter Mithilfe von René Hefti perfekt organisiert wurde. Ihnen gehört grosser Dank und höchstes Lob. Die Heimfahrt endete um 22 Uhr in Kappel.


 
 
 

Bei kühler Temperatur und Hochnebel machte sich die Sängerschar des Männerchor Kappels in Privat-PWs auf den Weg über die malerischen Juraketten nach Nunningen im Solothurner Schwarzbubenland. Alle Sänger trugen das neu angeschaffte moosgrüne Kurzarm-Poloshirt und fragten sich bei der Ankunft auf dem Festgelände des Chorfestes «Nunningen kann Singen» ob das Tenue aufgrund der morgendlichen tiefen Frühlingstemperaturen nicht etwas gewagt war. Bereits mit dem ersten Kaffee im Pavillon gewann die Sonne an Kraft und auch die gute Stimmung unter den Sängern erwärmte Körper und Gemüt. Wie es bei einem Verbandsanlass zum Brauchtum gehört, hat die Vereinsfahne die Kappeler Sänger begleitet und wurde mit dem würdevollen Fahnengruss durch die Fahne des veranstaltenden Vereins begrüsst.

Um 9 Uhr erfolgte in der Kirche Oberkirch die Begrüssung der Chöre und Zuschauer. Danach begannen die Liedervorträge der Männer-, Frauen- und Gemischten Chöre, insgesamt deren 11. Die Chorgrössen variierten zwischen 8 und 32 Mitgliedern. Der Männerchor Kappel war mit 19 Sängern und dem Chorleiter Alessandro Limentani präsent. Um 11.30 Uhr erfolgte für die Kappeler das Einsingen im Probelokal und um 12 Uhr dann der Auftritt auf der Bühne. Die vielseitige Mischung mit den drei vorgetragenen Liedern «Can’t help falling in love», «Die launige Forelle» und «The Wellermann» - das letzte Stück begleitet von einem Sänger auf einer Cajon (ein Perkussionsinstrument zum Draufsitzen) - und die mitreissende Art der Darbietung löste begeisterten Applaus und Lob aus.

Nach dem verdienten Apéro begaben sich die Männer in die Hofackerhalle Nunningen zum Mittagessen, begleitet von Festreden, Darbietungen und Ehrungen. Auch hier war durch den veranstaltenden Verein «Gemischter Chor Nunningen» und deren Helfer alles perfekt organisiert.

Für den Männerchor Kappel und den Chorleiter war es ein äusserst gelungener Anlass!


Möchtest du auch Teil dieses Chors werden und mit deiner Chorstimme andern und dir selbst

Freude bereiten, dann freuen wir uns über jede Kontaktaufnahme an info@maennerchor-kappel.ch

 
 
 

Nach dem Verzehr des traditionellen Cordon bleu eröffnete Vizepräsident Christof Kissling

im Rest. Pöstli den offiziellen Teil der Generalversammlung und begrüsste 20 Mitglieder.

Leider gehörte zu den Abwesenden auch krankheitshalber Alessandro Limentani, der neue

Chorleiter.

Im Traktandum Aktivitäten verlas der Vizepräsident seinen Jahresbericht sowie den des

Chorleiters. Die Tätigkeitsberichte der Vorstandsbereiche «Jahresprogramm &

Vereinsleben» (verantw. Walter Baumann), «Musikalische Ausrichtung» (Rolf Lämmli) und

«Öffentlichkeitsarbeit & Mitgliederwerbung» (Thomas Limacher) wurden den

Vereinsmitgliedern mit der Einladung zur GV zugestellt. Zusammengefasst sei erwähnt, dass

mit Alessandro Limentani eine neue Ära im Männerchor begann. Der junge, dynamische

Chorleiter brachte frischen Wind in die Chorproben. Mittlerweile sind die Sänger gewöhnt,

Neues auszuprobieren und dabei auch mal die Komfortzone zu verlassen. Der Chor macht

gesanglich und klanglich Fortschritte. Allerdings musste der erste Auftritt am Kappeler

Jubilarenkonzert noch als «Lehrplätz» und als nicht wirklich gelungen akzeptiert werden.

Chor und Dirigent zogen daraus Lehren. Der Frust war schnell verflogen und der Fokus lag

voll auf den Adventskonzerten. Diese gelangen hervorragend und in Kappel erhielt der Chor

nach Jahren sogar eine Standing Ovation!

Am Kappeler Neuzuzüger-Anlass präsentierte sich der Männerchor mit einem Stand. Unter

den Neo-Kappeler fanden sich aber keine neuen Sänger.

Der Sommer-Hock in der Fuchslochhütte war ebenso gut organisiert wie die Sängerreise im

August ins Greyerzerland mit einem Besuch des Vitromusée in Romont und dem

Schokoladenmuseum Maison Cailler in Broc.

Die Chappeler Chilbi zeigte, dass heisses Wetter und heisser Käse den einen oder anderen

Gast vom Raclette-Stübli fernhielt, trotzdem durften der Chor mit dem Umsatz zufrieden

sein.

Das Jahresprogramm 2026 enthält einige Höhepunkte, wie die Teilnahme am Sängertag in

Nunningen, die zweitägige Vereinsreise mit dem Auftritt am Chorfestival Glarus und dem

Besuch der Seebühne Walenstadt, der Auftritt an der Generalversammlung eug, die

Chappeler-Chilbi sowie die Jubilaren- und Adventskonzerte.

In der Funktion als Kassier führte Vizepräsident Kissling souverän durch das Traktandum

Finanzen. Der Verein steht monetär auf solidem Fundament.

Weniger erfreulich zeigt sich im Traktandum Wahlen die Situation bei der Vereinsführung. Das

Präsidentenamt bleibt vakant. Vizepräsidium und Kassier werden in Personalunion von Christof

Kissling wahrgenommen. Die anderen Vorstandsbereiche bleiben zwar noch unter der

Leitung von Thomas Limacher, Walter Baumann und Rolf Lämmli, letztere haben aber das nahe Ende

ihrer Tätigkeit angekündigt. Urs Häberli hat das Aktuariat an Beat Schmidlin übergeben.



Der erfreuliche Abschluss der Versammlung machte die Ernennung der Gastgeberin unseres

Stammlokals Pöstli, Brigitta Caggia zum Ehrenmitglied. Sie hat den Männerchor seit vielen

Jahren unterstützt und immer wieder auch Kulinarisches spendiert.


 
 
 

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