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Bei kühler Temperatur und Hochnebel machte sich die Sängerschar des Männerchor Kappels in Privat-PWs auf den Weg über die malerischen Juraketten nach Nunningen im Solothurner Schwarzbubenland. Alle Sänger trugen das neu angeschaffte moosgrüne Kurzarm-Poloshirt und fragten sich bei der Ankunft auf dem Festgelände des Chorfestes «Nunningen kann Singen» ob das Tenue aufgrund der morgendlichen tiefen Frühlingstemperaturen nicht etwas gewagt war. Bereits mit dem ersten Kaffee im Pavillon gewann die Sonne an Kraft und auch die gute Stimmung unter den Sängern erwärmte Körper und Gemüt. Wie es bei einem Verbandsanlass zum Brauchtum gehört, hat die Vereinsfahne die Kappeler Sänger begleitet und wurde mit dem würdevollen Fahnengruss durch die Fahne des veranstaltenden Vereins begrüsst.

Um 9 Uhr erfolgte in der Kirche Oberkirch die Begrüssung der Chöre und Zuschauer. Danach begannen die Liedervorträge der Männer-, Frauen- und Gemischten Chöre, insgesamt deren 11. Die Chorgrössen variierten zwischen 8 und 32 Mitgliedern. Der Männerchor Kappel war mit 19 Sängern und dem Chorleiter Alessandro Limentani präsent. Um 11.30 Uhr erfolgte für die Kappeler das Einsingen im Probelokal und um 12 Uhr dann der Auftritt auf der Bühne. Die vielseitige Mischung mit den drei vorgetragenen Liedern «Can’t help falling in love», «Die launige Forelle» und «The Wellermann» - das letzte Stück begleitet von einem Sänger auf einer Cajon (ein Perkussionsinstrument zum Draufsitzen) - und die mitreissende Art der Darbietung löste begeisterten Applaus und Lob aus.

Nach dem verdienten Apéro begaben sich die Männer in die Hofackerhalle Nunningen zum Mittagessen, begleitet von Festreden, Darbietungen und Ehrungen. Auch hier war durch den veranstaltenden Verein «Gemischter Chor Nunningen» und deren Helfer alles perfekt organisiert.

Für den Männerchor Kappel und den Chorleiter war es ein äusserst gelungener Anlass!


Möchtest du auch Teil dieses Chors werden und mit deiner Chorstimme andern und dir selbst

Freude bereiten, dann freuen wir uns über jede Kontaktaufnahme an info@maennerchor-kappel.ch

 
 
 

Nach dem Verzehr des traditionellen Cordon bleu eröffnete Vizepräsident Christof Kissling

im Rest. Pöstli den offiziellen Teil der Generalversammlung und begrüsste 20 Mitglieder.

Leider gehörte zu den Abwesenden auch krankheitshalber Alessandro Limentani, der neue

Chorleiter.

Im Traktandum Aktivitäten verlas der Vizepräsident seinen Jahresbericht sowie den des

Chorleiters. Die Tätigkeitsberichte der Vorstandsbereiche «Jahresprogramm &

Vereinsleben» (verantw. Walter Baumann), «Musikalische Ausrichtung» (Rolf Lämmli) und

«Öffentlichkeitsarbeit & Mitgliederwerbung» (Thomas Limacher) wurden den

Vereinsmitgliedern mit der Einladung zur GV zugestellt. Zusammengefasst sei erwähnt, dass

mit Alessandro Limentani eine neue Ära im Männerchor begann. Der junge, dynamische

Chorleiter brachte frischen Wind in die Chorproben. Mittlerweile sind die Sänger gewöhnt,

Neues auszuprobieren und dabei auch mal die Komfortzone zu verlassen. Der Chor macht

gesanglich und klanglich Fortschritte. Allerdings musste der erste Auftritt am Kappeler

Jubilarenkonzert noch als «Lehrplätz» und als nicht wirklich gelungen akzeptiert werden.

Chor und Dirigent zogen daraus Lehren. Der Frust war schnell verflogen und der Fokus lag

voll auf den Adventskonzerten. Diese gelangen hervorragend und in Kappel erhielt der Chor

nach Jahren sogar eine Standing Ovation!

Am Kappeler Neuzuzüger-Anlass präsentierte sich der Männerchor mit einem Stand. Unter

den Neo-Kappeler fanden sich aber keine neuen Sänger.

Der Sommer-Hock in der Fuchslochhütte war ebenso gut organisiert wie die Sängerreise im

August ins Greyerzerland mit einem Besuch des Vitromusée in Romont und dem

Schokoladenmuseum Maison Cailler in Broc.

Die Chappeler Chilbi zeigte, dass heisses Wetter und heisser Käse den einen oder anderen

Gast vom Raclette-Stübli fernhielt, trotzdem durften der Chor mit dem Umsatz zufrieden

sein.

Das Jahresprogramm 2026 enthält einige Höhepunkte, wie die Teilnahme am Sängertag in

Nunningen, die zweitägige Vereinsreise mit dem Auftritt am Chorfestival Glarus und dem

Besuch der Seebühne Walenstadt, der Auftritt an der Generalversammlung eug, die

Chappeler-Chilbi sowie die Jubilaren- und Adventskonzerte.

In der Funktion als Kassier führte Vizepräsident Kissling souverän durch das Traktandum

Finanzen. Der Verein steht monetär auf solidem Fundament.

Weniger erfreulich zeigt sich im Traktandum Wahlen die Situation bei der Vereinsführung. Das

Präsidentenamt bleibt vakant. Vizepräsidium und Kassier werden in Personalunion von Christof

Kissling wahrgenommen. Die anderen Vorstandsbereiche bleiben zwar noch unter der

Leitung von Thomas Limacher, Walter Baumann und Rolf Lämmli, letztere haben aber das nahe Ende

ihrer Tätigkeit angekündigt. Urs Häberli hat das Aktuariat an Beat Schmidlin übergeben.



Der erfreuliche Abschluss der Versammlung machte die Ernennung der Gastgeberin unseres

Stammlokals Pöstli, Brigitta Caggia zum Ehrenmitglied. Sie hat den Männerchor seit vielen

Jahren unterstützt und immer wieder auch Kulinarisches spendiert.


 
 
 
  • Beat Schmidlin
  • 2. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Sept. 2025

Am 23. August kurz nach 7.30 Uhr fuhr Walti’s Reisecar vom Schulhausplatz Kappel ab in Richtung Westschweiz, so wie in der Reiseeinladung «Auf, auf ins schöne Fribourger-Land» den Mitgliedern des Männerchor Kappels und deren Partnerinnen angekündigt wurde. Auch unser neuer Chorleiter, Alessandro Limentani, der von Lörrach aus den weitesten Anfahrtsweg hatte, war mit an Bord zu seiner ersten Vereinsreise mit den Kappeler Sängern.


Da an einem frühen Samstagmorgen auch Baustellen auf der A1 ein schnelles Vorwärtskommen nicht hinderten, sass die Reisegesellschaft bereits eineinviertel Stunden später in Murten bei Kaffee und Gipfeli auf der Terrasse des Hotel Schiff am See.

Anschliessend ging es mit dem sehr komfortablen, von Walter Gysin souverän gesteuerten Fahrzeug der Königsklasse weiter in das auf einem Hügel liegenden historische Städtchen Romont im Freiburger Bezirk Glâne. Besichtigt wurde dort das Schloss und das darin untergebrachte Musée de Vitrail (Schweizerisches Museum für Glaskunst und Glasmalerei).


Eine Führung brachte den Sängern und ihren Begleiterinnen Einblicke in die Geschichte der Glaskunst und in zeitgenössische Kunst. Ein besonderes Highlight für Solothurner war das ausgestellte Fenster der Wengi Apotheke Solothurn, das den Schultheiss Niklaus von Wengi

zeigt, der sich beherzt vor eine Kanone stellte und damit den Religionskrieg im Kanton Solothurn verhinderte.

Im gleich neben dem Schloss liegenden Café Restaurant Au Suisse wartete ein Apéro, der von den Sängern standesgemäss mit einem Trinklied eröffnet wurde, und ein währschaftes

Mittagessen mit Dessert.


Weiter ging die Fahrt durch die schönen Landschaften des Greyerzbezirks nach Broc, zum Besuch der Schokoladen Manufaktur Maison Cailler. In einer interaktiven Führung wurden die Teilnehmer in eine Zeitreise mitgenommen, die von der Findung der Kakaobohne bei den alten Azteken bis zu den heutigen Innovationen im Bereich der cremigen Delikatesse führte. Der kalorienreiche Abschluss bildetet eine Degustation mit feinen Caillier Schokoladen unterschiedlichster Geschmacksaromen, was sich bei Einzelnen – wie dem Schreibenden - zu einer eigentlichen Nascherei entwickelte!


Das Maison Cailler bildete dann den Hintergrund für die obligate Gruppenfoto, die vor der Abfahrt in Richtung «Buechibärg» aufgenommen wurde. Ziel dieser Etappe war der Gasthof Kreuz in Mühledorf, wo ein leichtes Nachtessen serviert wurde. Bevor die Fischknusperli mit der Gabel angestochen werden konnten, wurde daran erinnert, dass es Sänger sind die heute reisen. Zwei Lieder vor und zwei nach dem Essen wurden stimmgewaltig vorgetragen. Dabei kam das von Rolf Lämmli, Verantwortlicher

Musikalische Ausrichtung neu geschaffene Taschenliederbuch, mit 42 der beliebtesten Lieder aus dem Repertoire des Männerchor Kappels, erstmals vor Publikum zum Einsatz.


Der letzte Akt vor dem Aufbruch gehörte der Verdankung all derer, die diesen unvergesslichen Ausflug ermöglicht haben. Es sind dies vorab Cécile und René Hefti, welche als Kenner des Kantons Fribourg und der französischen Sprache besten vertraut, diese Reise zusammenstellten sowie Walter Baumann, Verantwortlicher Jahresprogramm und Vereinsleben, welcher die Gesamtorganisation übernahm. Dank galt aber auch dem ganzen Vorstand und den beiden Spendern des Apéro. Glücklich, gut genährt, zufrieden und mit von den vielem Eindrücken müden Häuptern fuhr die Reisegesellschaft gegen 21 Uhr wieder im heimischen Kappel ein.

 
 
 

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